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Jerome Boateng: „Mein Körper ist noch zu mehr fähig“

Jerome Boateng hat sich in den letzten Jahren zu einem der besten Abwehrspieler der Welt entwickelt. Im Interview mit SOCRATES sprach der Innenverteidiger des FC Bayern München über die Faszination von Duellen, eine wichtige Rote Karte und über Wechselgedanken.

Können Sie sich an Ihren ersten großen Konkurrenten im Fußballverein erinnern?

Ja, schon. Marcel Prestel. Wir waren gut befreundet. Er hat damals in der Jugend bei Hertha BSC die gleiche Position gespielt wie ich. Marcel war ebenfalls ein echt starker Spieler des 88er Jahrgangs.

Der Artikel erschien in der 19. Ausgabe

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Warum haben Sie im Gegensatz zu ihm den Sprung zu den Profis geschafft?

Das hatte verschiedene Gründe. Marcel hatte irgendwann nicht mehr so Lust auf Fußball. Dazu kamen private Schwierigkeiten. In seiner Familie sind wichtige Personen gestorben. Das stimmt einen nachdenklich, da verlagern sich Prioritäten und Denkweisen. Und dann verändern sich auch Wege.

Entscheidet das Leben mehr über die Karriere als das Talent?

Es kommen viele Aspekte zusammen. Manchmal ist es wichtig, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Es gehört aber auch Glück dazu. Wenn Kapitän Arne Friedrich sich 2006 nicht verletzt hätte, hätte ich vielleicht nie die Chance bekommen, bei Hertha durchzustarten und in den Fokus zu rücken. Vielleicht hätte es länger gedauert, vielleicht wäre ich einen anderen Weg gegangen. Wer weiß das schon? Nichtsdestotrotz: Ohne Talent und Disziplin hätte ich die sich durchs Leben auftuende Chance nicht nutzen können. Wenn du die Chance kriegst, musst du sie nutzen.

Mittlerweile zählen Sie zu den Größten Ihres Sports. Nicht nur fußballerisch, sondern auch körperlich mit Ihren 1,93 Meter. Ragten Sie schon immer heraus?

Körperlich schon. Ich zählte immer zu den Größten in meinen Teams, ohne dass ich so groß war, dass ich mir ständig dumme Sprüche anhören musste. Darüber bin ich rückblickend ganz froh. Ich bin einfach schnell gewachsen, weshalb ich eine zeitlang anhaltende Knie- und Rückenprobleme hatte. Einerseits war das nicht leicht. Andererseits war diese Erfahrung für mich wertvoll.

Inwiefern?

Weil ich früh verstanden habe, dass ich meinen Körper pflegen, möglichen Verletzungen vorbeugen muss. Ich habe da begonnen, präventiv zu arbeiten, vor allem spezielle Übungen für den Rücken zu machen. Das zahlte sich aus und hat mir gezeigt: Man kann an allen Schwachstellen arbeiten – nicht nur an fußballerischen Schwächen.

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Fußball-Legende Paul Breitner sagte in der zweiten SOCRATES-Ausgabe: „Wir geben unseren dreijährigen Kindern keinen Tennis-Schläger in die Hand, legen ihnen keinen Fußball in die Wiege oder keine Laufschuhe, damit sie Spaß haben. Wir tun das, damit sie lernen, früh genug zu gewinnen.“ Stand für Sie als Kind auch bereits das Gewinnen im Vordergrund?

Spaß gehörte natürlich dazu. Aber das Gewinnen hatte sehr früh Priorität, ja. Ich mag es nicht zu verlieren. Ich war ein richtig schlechter Verlierer. Und bin es immer noch, auch wenn ich damit besser umgehen kann als früher.

Sie sind mit den Jahren ein besserer Verlierer geworden?

Das musst du mit der Zeit. Niederlagen gehören im Sport dazu, damit musst du umgehen – ob du willst oder nicht. Und im Fußball bist du ja nicht alleine. Du hast Mitspieler, bist Teil eines Teams. Ich habe früher auch leidenschaftlich Tennis gespielt und musste mich dann im Alter von 14 Jahren entscheiden, ob ich den Tennis- oder Fußballsport weiterverfolgen möchte. Meine Entscheidung fiel für den Fußball aus, weil da Kollegen Fehler von mir wieder ausbügeln konnten. Im Tennis hatte jeder Fehler von mir eine Endgültigkeit. Damit konnte ich damals nicht vernünftig umgehen – da war ich einfach noch zu emotional.

Ihr Weltmeister-Kollege Per Mertesacker äußerte jüngst, dass es Phasen gab, in denen er Angst vor Fehlern hatte. Er sprach von einem Horrorszenario. Ist es als Abwehrspieler schwerer, Fußballprofi zu sein?

Eines ist klar: Wenn du als Abwehrspieler einen Fehler machst, kann sich dieser oftmals schlimmer auswirken, als wenn du als Stürmer beispielsweise eine Torchance vergibst. Fehler werden hinten meistens bestraft, du wirst dann schnell als alleiniger Schuldiger ausgemacht und auch öffentlich für konkrete Handlungen kritisiert. Aber das ist das Spiel. Das weiß man als Fußballprofi. Und glauben Sie mir: Auch Stürmer haben Druck. Druck ist immer da. Für jeden.

Wie haben Sie gelernt, mit Druck umzugehen?

Du gewöhnst dich daran. Es war ja keineswegs so, dass ich zum Anfang meiner Karriere in ein ausverkauftes Stadion eingelaufen bin und mir dachte: ‚Ah cool, viele Leute hier, das macht dir nichts aus, du spielst dein Spiel locker runter.‘ Nein, so war das nicht. Erstes Mal Nationalmannschaft, erstes Mal Champions League, erstes Mal WM. Natürlich habe ich da Druck gespürt, natürlich war ich da nervös. Aber mir ist es immer ganz gut gelungen, diese Nervosität mit dem Anstoß in positive Energie umzuwandeln, sodass es mir im Spiel wirklich Spaß gemacht hat. Heute bin ich teilweise immer noch nervös, aber einfach anders, vielleicht kontrollierter nervös. Weil ich einfach weiß, was auf mich zukommt.

Nochmal konkret: Hemmt oder pusht Sie Druck?

Früher hat Druck bewirkt, dass ich gelegentlich verkrampft habe. Heute ist eher das Gegenteil der Fall, da pusht mich der Druck. Ich freue mich auf jedes Event, ganz besonders auf die ganz großen Spiele. Ich nehme Druck mittlerweile als ein positives Kribbeln wahr, das ich Vorfreude nenne. Aber klar, trotz eines guten Gefühls kann im Spiel auch mal was schiefgehen, das habe ich ja alles schon erlebt. Aber davon lasse ich mich nicht mehr unterkriegen.

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Sie sind wie Per Mertesacker jemand, der Fehlentwicklungen oder Kritik sehr offen anspricht. Wann kam bei Ihnen der Punkt, an dem Sie vom eher lautlosen Abwehrmann zum lautstarken Anführer wurden?

Diesen einen Punkt gibt es nicht. Das ist eine Entwicklung über Jahre. Ich kann mich nicht nach meinem ersten Länderspiel hinstellen und sagen: ‚So geht das nicht, Freunde.‘ Diese Rolle musst du dir erarbeiten. Zunächst auf dem Platz mit kontinuierlich guten Leistungen, dann aber auch menschlich. Du benötigst ein gutes Standing im Team, um Gehör bei den Mitspielern zu finden. Ich bin keiner, der sich aufdrängt und sein Gesicht überall zeigen muss. Und dennoch habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden, Verantwortung anzunehmen und aufgrund meiner Erfahrung auch eine sportliche Führungsperson zu sein – sowohl in der Nationalmannschaft als auch im Verein. Und dann kann und muss ich mich äußern. Mir ist nur wichtig zu untermauern, dass ich Kritik niemals nur um der Kritik willen ausspreche, sondern dass ich stets etwas verbessern möchte. Zudem will ich damit verhindern, dass man in einen Trott reinkommt.

Stellen junge, aufstrebende Spieler zu früh Führungsansprüche?

Das nehme ich schon gelegentlich wahr, ja. Aber am Ende des Tages schadet so ein Verhalten dem jeweiligen Spieler selbst. Du kannst noch so gut sein: Wer den Mund zu voll nimmt, fällt am Ende meistens hart. Weil kaum ein etablierter Spieler bereit sein wird, dich aufzufangen.

Wie ist das bei Ihnen: Wenn Sie beim FC Bayern merken, dass da ein Talent verbal ziemlich forsch agiert, lassen Sie das Geschehen dann laufen und warten ab, was passiert?

Nee, den Jungen nehme ich zur Seite. Dem würde ich unter vier Augen schon deutlich etwas sagen. Einmal, vielleicht zweimal, aber dann ist auch Schluss. Wenn er es dann nicht begreift oder nicht empfänglich für Worte erfahrenerer Spieler ist, muss er selbst schauen, wie er mit seiner Art durchkommt. Wir betreiben einen Mannschaftssport, und dennoch muss am Ende jeder selbst über seinen Weg entscheiden.

Mussten Sie auf Ihrem Weg viel kämpfen, um Ihren heutigen Status zu erreichen?

Auch das war eine Entwicklung. Bei mir ist nicht alles von Anfang an perfekt gelaufen. Der FC Bayern war bei meinem Wechsel 2011 ein großer Schritt für mich – der größtmögliche in Deutschland. Die Erwartungshaltung war komplett anders und neu für mich. Jeder Fehler wurde öffentlich wahrgenommen und bewertet. Aber auch das hat mir gutgetan. Ich bin dadurch noch fokussierter geworden.

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Erinnern Sie sich noch an die Reaktionen auf Ihre Rote Karte im Champions-League-Spiel mit dem FC Bayern gegen Bate Borisov 2012?

Oh ja! Da dachte ich mir damals schon: ‚Hoppla! Was ist denn hier los?‘ Über die Härte der Kritik von allen Seiten war ich überrascht. Im Nachhinein steht für mich fest: Diese Situation war ein entscheidender turning point in meiner Karriere. Ich habe mir danach gesagt: ‚Jérôme, jetzt erst recht.‘

Erst recht was?

Jetzt packst du die Herausforderung erst recht. Das Duell gegen mich selbst bin ich danach noch härter angegangen. Das ermöglichte mir anschließend, auch die Duelle um einen Stammplatz in der Mannschaft zu gewinnen. Denn nach besagter Roten Karte habe ich eine zeitlang nicht mehr von Anfang an gespielt, weil ich ja in der Champions League gesperrt war und der Trainer wollte, dass sich die Mannschaft für die entscheidenden Spiele einspielt. Daniel van Buyten spielte an meiner Stelle, bis ich mir meinen Platz zurückerkämpfte.

Sind Duelle gegen sich selbst schwieriger als gegen andere?

Auf jeden Fall. Erstmal musst du selbst erkennen, dass es mit dir zu tun hat. Dass du der erste bist, der es ändern kann. Es ist wesentlich leichter, auf deine Konkurrenten zu schauen als auf dich selbst.

Was fasziniert Sie an Duellen im Sport?

Ich empfinde sportliche Duelle als unglaublich bereichernd und förderlich: Weil man sich durch den gewollten Wettbewerb gegenseitig zu Höchstleistungen pushen kann. Man kann es schon so deuten, dass der Fußball der moderne Gladiatorenkampf ist. Da kommen zwei Gegner in eine ausverkaufte Arena, um sich zu bekämpfen. Heute zum Glück wesentlich friedlicher als früher.

Jedoch auch wesentlich öffentlicher.

Was sicher seine Vor-, aber auch Nachteile hat. Ich möchte hier keine Medienschelte betreiben, aber auch nicht lügen. Ganz ehrlich: Ich weiß manchmal wirklich nicht, wer da bei gewissen Zeitungen benotet. Ob da wirklich jeder Sportjournalist erkennt, ob es einem Abwehrspieler im Aufbau unter Druck gelingt, die Bälle in der Eröffnung in die Zwischenräume zu spielen. Ich will das gar nicht bewerten, einfach nur in Frage stellen. Generell gibt es aber etwas, was mich tatsächlich stört.

Was denn?

Wenn wir als Mannschaft gut spielen, die Stürmer die Tore schießen und die Abwehrspieler gut verteidigen, werden die Verteidiger in der öffentlichen Wahrnehmung anschließend ignoriert. Verlieren wir jedoch und haben die Stürmer keine Tore geschossen, werden nach einem Spiel die Verteidiger gefragt und müssen sich rechtfertigen. Das passt nicht zusammen.

Sie fordern öfter die Note 1 für Abwehrspieler?

Ich fordere gar nichts. Es ist gelegentlich ja auch schwierig zu beurteilen. Spielen wir gegen eine Mannschaft, indem wir die ganze Zeit drücken, drücken, drücken und hinten so gut wie nichts zu tun haben, kannst du dich als Abwehrspieler auch nicht auszeichnen. Dass dann hinten die Null steht, ist dennoch gut, denn es kann immer mal einer durchrutschen. Aber dafür die Note 1? Nein, die will ich auch gar nicht.

Aber Sie verlangen Respekt.

Ich denke, Respekt ist allgemein wichtig. Jeder Person und auch jeder Position gegenüber. Das versuche ich auch, bei der Erziehung meinen siebenjährigen Zwillingstöchtern zu vermitteln. Mir ist klar, dass die Stürmer und Mittelfeldspieler generell mehr im Fokus stehen. Damit habe ich auch kein Problem. Aber wenn man sich im Fußball auskennt, kann man erkennen, ob ein Abwehrspieler eine starke Leistung bringt, selbst wenn ein Stürmer in diesem Spiel zwei Tore erzielt. Man sollte es dann nur nicht vergessen.

Wo finde ich Socrates?

Ihre Nationalspieler-Kollegen Jonathan Tah oder Antonio Rüdiger nehmen Ihre Leistungen sehr genau wahr und nennen Ihren Namen, wenn sie nach ihren Vorbildern gefragt werden. Macht Sie das stolz?

Das ist schön zu hören. Ich bin ja selbst stolz auf meine Entwicklung. Und es freut mich, wenn jüngere Spieler sich an mir orientieren und ich ihnen einen für sich selbst erstrebenswerten Weg aufzeigen kann. Ich verstehe mich übrigens mit beiden Spielern sehr gut.

Dennoch sind beide Spieler letztendlich Konkurrenten von Ihnen.

Ohne Zweifel: Auch die beiden möchten am liebsten immer in der Nationalmannschaft spielen. Aber sie respektieren meine Leistung genauso, wie ich ihre respektiere. Und sollte jemand von ihnen oder ein anderer besser sein, muss ich es respektieren und selbst daran arbeiten, dass ich wieder an meinem Konkurrenten vorbeiziehe. So wie damals nach der Roten Karte gegen Borisov.

Nach der Sie beim FC Bayern alle wichtigen Duelle und alle großen Vereinstitel gewonnen haben. Im September werden Sie nun 30 Jahre alt. Kann irgendwann der Punkt eintreten, an dem Sie sagen: Ich benötige noch mal neue Duelle, weil ich sie in München alle gespielt habe?

Es stimmt: Ich habe beim FC Bayern alles erlebt. Jeden Wettbewerb, der im Vereinsfußball zu gewinnen ist, haben wir gewonnen. Und ja, die Zeit eines Fußballers ist begrenzt. Zehn Jahre werden es bei mir leider nicht mehr sein, da brauche ich mir nichts vorzumachen. Dennoch bin ich überzeugt, dass mein Körper zu noch mehr fähig ist, dass ich mich fußballerisch noch weiter steigern und noch einige Jahre auf höchstem Niveau agieren kann. Und so komme ich langsam an den Punkt, an dem ich gewisse Fragen für mich beantworten muss: Was sind meine noch nicht erreichten Ziele? Möchte ich mich immer wieder beim gleichen Klub mit den gleichen Voraussetzungen beweisen? Das hat wenig mit dem Wohlbefinden an einem Ort zu tun. Es geht vielmehr um die Frage der persönlichen Herausforderung. Das sind gar nicht unbedingt klassische Karrierefragen, das sind Lebensfragen. Ich denke, von denen kann sich keiner einfach so freimachen. Letztendlich sind es die Fragen, die einen als Menschen antreiben.

Und, haben Sie einige dieser Fragen für sich schon beantwortet?

Ich fokussiere mich immer auf bestimmte Zeitabstände. Jetzt gilt meine volle Konzentration dem FC Bayern und den entscheidenden Wochen der Saison sowie der deutschen Nationalmannschaft mit Blick auf die anstehende WM. Ich will dieses Turnier in Russland so erfolgreich wie möglich bestreiten.

Denken Sie, Sie würden bei einem anderen Verein genauso funktionieren wie beim FC Bayern?

Es gibt Spieler, die im Ausland super zurechtkommen, anderen gelingt das nicht. Es ist möglicherweise eine Typfrage, die ich für mich aktuell nicht klar beantworten kann.

Obwohl Sie ja bereits eine Auslandserfahrung gemacht haben. 2010 und 2011 spielten Sie bei Manchester City.

Meine kurze Zeit bei Manchester City lief völlig anders, als ich sie mir vorgestellt hatte – gerade auch wegen meiner zwei Knieverletzungen. Zudem spielte ich nicht auf der Position, die ich mir vorstellte. Ich war damals noch sehr jung, es fühlt sich aus heutiger Sicht ein bisschen so an wie ein anderes Zeitalter.

Dann blicken wir wieder auf die Gegenwart. Mit welcher Zielsetzung reisen Sie zur WM nach Russland?

Wenn du den Titel schon mal gewonnen hast und siehst, dass es von der Qualität deiner Mannschaft her möglich ist, dann willst du unbedingt wieder den Pokal holen. Keine Frage: Ich habe nur ein Ziel in Russland – Weltmeister werden. Aber wir haben insbesondere in den März-Länderspielen gegen Spanien und Brasilien gesehen, dass es nicht von alleine geht, dass uns nichts geschenkt wird. Wir müssen definitiv noch etwas draufpacken und besser spielen als in Brasilien. Die Mannschaften werden bei der WM 2018 noch stärker sein als bei der WM 2014.

Halten Sie Ihr Team denn für besser als vor vier Jahren?

Von der Qualität der einzelnen Spieler her, ja. Aber das heißt nicht automatisch, dass auch die Mannschaft besser ist. Die mannschaftliche Geschlossenheit spielt bei einem Turnier eine enorm große Rolle.

Entscheidet sich die WM mehr im Kopf oder in den Beinen?

Beide sind wichtig. Aber der Kopf spielt sicherlich eine sehr große Rolle.

Welche Mannschaft hat den stärksten Kopf?

Spanien. Die spielen am schlausten.

Welches Team besitzt die stärksten Beine?

Das ist eine gute Frage. Welche Mannschaft kann am besten rennen? Vielleicht die Südkoreaner oder die Mexikaner. Diese Nationen rennen in jedem Spiel quasi um ihr Leben.

Und über welche Qualität verfügt die deutsche Mannschaft?

Über eine sehr gute Mischung aus starkem Kopf und starken Beinen.

Interview: Felix Seidel und Fatih Demireli

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Stan Wawrinka: „Ich habe an Rücktritt gedacht“

Stan Wawrinka gewann im Vorjahr die French Open – zuletzt zwang ihn eine Knieverletzung aber zu einer Pause über mehrere Monate. Nun kehrt der Schweizer in Roland Garros wieder zurück. Bei Socrates spricht er über seine Ziele, Alex Zverev und seinen Lieblingsklub.

Interview: Alexis Menuge

Herr Wawrinka, Sie sind von Juli 2017 bis Januar 2018 aufgrund einer Knie-Operation außer Gefecht gewesen. Das war Ihr längster Ausfall in Ihrer Laufbahn. Was war dabei das Schwierigste?

Der Artikel erschien in der 19. Ausgabe

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Nach der OP einfach nichts tun zu können, fiel mir unheimlich schwer. Da ist man gezwungen, sich in Geduld zu üben, was nicht immer einfach ist. Mental war es in den ersten Wochen schwer. Zum Beispiel auf die US Open verzichten zu müssen, fiel mir echt schwer, vor allem, weil ich ja in New York der Titelverteidiger war. In New York hätte ich wahnsinnig gern meinen Titel verteidigen wollen. Dann kamen gewisse Zweifel auf: Wann werde ich wieder fit? Werde ich die Operation gut verdauen? Werde ich mein Leistungspotenzial zu 100 Prozent wieder erreichen? Dann beginnt man die Reha, und man hat dabei das Gefühl, dass man wieder bei null anfängt. Wochenlang konnte ich mich nur mit der Hilfe von Krücken bewegen. Dadurch habe ich viel an Muskulatur verloren. Ich wollte ja sofort wieder alles geben, aber ich musste mich selbst bremsen, weil mein Körper dazu noch nicht bereit war.

Wie geht man damit um, wenn man zum Nichtstun gezwungen ist?

Psychisch war es sicher anstrengend. Sobald ich etwas tun wollte, sah ich die Krücken. Es war nicht leicht, sich damit abzufinden. Die OP verlief gut, aber sie war schwerwiegend, so dass ich eigentlich, so oft es ging, mein Bein ruhigstellen musste. Ich musste mein Knie stets schonen, aber gar nichts tun fiel mir schwer, das machte mich nervös, weil es etliche Wochen dauerte, bis ich die Krücken wieder loshatte.

Haben Sie an einen Rücktritt gedacht?

Diese Idee spielte sich in meinem Kopf immer wieder ab, auch als ich mit der Reha begann, weil ich ja praktisch bei null wieder anfing. Das war eine sehr schwere Erfahrung. Um mich herum hatte ich aber rund um die Uhr ein tolles Team, das mir jederzeit die nötige Unterstützung gab und mir geholfen hat, das richtige Programm zu absolvieren. Es war mental sehr wichtig, dass sie für mich da waren.

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Sie sind aber nicht der einzige Star, der in den vergangenen Monaten monatelang ausfiel. Auch Novak Djoković, Andy Murray und Rafael Nadal fielen mehrere Monate aus. Ist es nur Zufall, oder hat es in Ihren Augen mit dem Spielplan zu tun, der vielleicht die Spieler zu sehr belastet?

Ich glaube eher, dass es mit dem Alter der jeweiligen Spieler zu tun hat. Schauen Sie sich diese absoluten Top-Spieler an: Sie sind alle 30 oder älter. Sie spielen seit bereits 15 Jahren auf dem höchsten Niveau, sie haben vieles erlebt und sie sind immer wieder in Grand-Slam-Finals. Sie sind auch ganz oben in der ATP-Rangliste, so dass sie extrem viele Spiele in den Beinen haben. Irgendwann bekommt man dafür die Quittung. Auch der Druck spielt dabei eine wesentliche Rolle.

War es früher anders?

Vor 10, 15 Jahren hörten die meisten Spieler mit 30 Jahren auf. Mittlerweile spielen viele bis 35, siehe Roger.

Sind Sie stolz, zu dieser Generation zu gehören, die ja ein paar Ausnahme-Spieler hat, wie Roger Federer oder Rafa Nadal?

Mit Roger, Rafa, Novak und Andy haben wir ein magisches Viereck. Sie bilden definitiv ein unglaubliches Quartett. Man braucht sich nur ihre Ergebnisse bei den Grand-Slam-Turnieren in den letzten Jahren anzuschauen. In den vergangenen Jahren haben sie alles gewonnen.

Wer ist denn der Größte der vier?

Ich glaube, dass es keine besondere Überraschung ist, wenn ich Roger als besten Spieler aller Zeiten nenne. Gleich dahinter kommt für mich Nadal, der auch eine unglaubliche Konstanz zeigt. Alle vier haben sich auch oft heiße Duelle geliefert. Sie schreiben die Geschichte dieser Sportart. Sie sind einzigartig.

Was ist denn für Sie persönlich das Wichtigste in Ihrer Karriere?

Mich ständig weiter zu entwickeln und meine eigenen Erwartungen zu erfüllen. Natürlich bin ich besonders stolz auf meine Ergebnisse, vor allem mit Triumphen bei drei verschiedenen Grand-Slam-Turnieren und das in der Zeit, wo vier solche Ausnahme-Spieler aktiv sind. Es gibt keine anderen Spieler, die in den letzten Jahren einen Grand Slam gewinnen konnten, bis auf wir fünf. Das ist schon überragend.

Was ist das für ein Gefühl, zu dieser besonderen Generation zu gehören?

An erster Stelle ist es mir bewusst, dass ich ein Privilegierter bin, der seinen Traumjob ausüben darf. Dazu zu dieser Generation zu gehören, ist mein großes Glück. Wir pushen uns auch immer gegenseitig nach vorne, so dass jeder von dem anderen jederzeit profitiert. Wir sorgen dafür, dass sich das Tennis stetig in die richtige Richtung weiterentwickelt.

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Welche Ziele haben Sie sich nun für die kommenden Monate gesteckt?

Ich will wieder an mein Leistungsvermögen von vor der OP kommen. Das ist meine Priorität. Sobald ich spüre, dass ich mental und körperlich wieder bei 100 Prozent bin, werde ich mir dann konkretere Ziele setzen und mich dann hoffentlich wieder mit den Besten messen können.

Welches Grand-Slam-Turnier ist am schwierigsten zu gewinnen?

Das ist schwer zu sagen. Natürlich könnte man meinen, dass Wimbledon das Härteste ist, weil es das Einzige ist, das ich noch nie gewinnen konnte. Aber alle vier sind gleich schwer, jedes mit seinen Besonderheiten. Wenn man bei einem solchen Turnier triumphiert, ist das ein herrliches Gefühl, weil man ja zwei Wochen lang sein Bestes mit Drei-Satz-Siegen geben muss, und dadurch muss man irgendwie seinen Schweinehund auf dem höchsten Niveau überwinden, egal, ob in Australien, in Paris, in Wimbledon oder bei den US Open.

Wimbledon zu gewinnen, ist also Ihr größtes Ziel, vor allem wenn man bedenkt, dass wenige Spieler alle vier Grand Slams gewinnen konnten, wie Boris Becker, der nie in Paris triumphierte oder Ivan Lendl, der auch in Wimbledon nie den Titel holen konnte?

Es wäre zwar schön, aber mir ist auch bewusst, dass ich ein großes Stück davon entfernt bin. Nicht nur, weil ich erst wieder die absolute Top-Fitness zurückholen muss, sondern auch, weil ich in Wimbledon nie wirklich weit kommen konnte. Jedes Jahr gebe ich mein Bestes, um dort weit zu kommen, aber ich weiß auch, dass ich drei Grand Slams gewonnen habe, was bereits unglaublich ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich soweit kommen würde. Ich wollte immer hart an mir arbeiten, um mich kontinuierlich zu verbessern, was mir auch gelungen ist, aber man kann auch nicht immer alles kontrollieren.

Warum haben Sie so große Schwierigkeiten auf Rasen?

Meine Spielweise passt sich dem Rasen nicht so gut an. Ich komme nicht oft ans Netz und ich bin kein typischer Serve-and-Volley-Spieler. Ich mag es lieber, von der Grundlinie zu spielen, mehr Zeit zu haben. Auf Rasen ist es komplett anders, aber es gab zwei Jahre, wo ich sehr gut gespielt habe mit jeweils einer Viertelfinal-Teilnahme. Ich hatte auch Pech, dass ich bisher in Wimbledon nicht oft mein bestes Tennis zeigen konnte.

Was war der bisher größte Moment Ihrer Karriere?

Natürlich die drei Triumphe bei den Grand Slams, die eine besondere Bedeutung haben. Auch der Sieg im Davis Cup war sensationell. Es handelt sich um verschiedene Emotionen, die schwer zu vergleichen sind. Auch der Olympia-Sieg 2008 im Doppel in Peking gehört zu den größten Momenten. Das waren definitiv die fünf wichtigsten Momente.

Wurden Sie mit einem Tennisschläger quasi geboren?

Nein, eigentlich habe ich kaum Sport getrieben, bis ich acht war, was eher spät ist. Aber es war die einzige Sportart, die ich dann ausüben wollte.

Welche Idole hatten Sie, als Sie noch in der Jugend waren?

Drei komplett verschiedene Spieler: Pete Sampras, Àlex Corretja und Patrick Rafter. Drei Spieler, denen ich richtig gern zugeschaut habe. Es geht dabei nicht um den Stil, sondern um die Persönlichkeit, die Ausstrahlung sowie auch die Einstellung.

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Gibt es einen Spieler aus der neuen Generation, der das Potenzial besitzt, künftig für ein paar Jahre die Nummer eins der Welt zu werden?

Es sind mehrere große Talente, die vor einer großen Zukunft stehen. Mir gefällt Dominic Thiem ganz gut. Er ist trotz seines jungen Alters bereits sehr abgeklärt und er ist ein kompletter Spieler. Auch Alexander Zverev und Nick Kyrgios sind sehr interessant. Also sehe ich nicht einen besonderen Spieler, sondern mehrere, die in der Lage sein werden, mehrere Grand-Slam-Turniere zu gewinnen.

Kann Zverev irgendwann mal die Nummer eins der Weltrangliste werden?

Zweifelsohne. Er ist jetzt bereits die Nummer vier. Gegen ihn ist es schwer zu spielen, weil er unberechenbar ist. Ich habe bereits mehrfach gegen ihn gespielt und verloren. Er arbeitet hart und diszipliniert. Außerdem ist er elegant auf dem Court. Das Potenzial ist definitiv vorhanden.

Sie sind nun 33. Ist es noch möglich nach so vielen Jahren auf der Tour gewisse Aspekte in Ihrem Spiel zu verbessern?

Um auf dem höchsten Niveau mehrere Jahre zu bestehen, darf man bloß nicht anfangen, nachzulassen. Man muss immer hart an sich arbeiten und eine große Portion Disziplin an den Tag legen. In den vergangenen Jahren habe ich viel mehr Akzente auf mein Offensiv-Spiel bei den Trainingseinheiten gelegt. Konkreter gesagt: früher zum Abschluss kommen, manchmal auch ans Netz stürmen und die Punkte schneller abschließen.

Was ist in Ihren Augen das Wichtigste, um jahrelang auf dem höchsten Level erfolgreich zu sein? Der mentale oder der physische Aspekt?

Das Eine kann man eigentlich nicht vom Anderen trennen, aber um mittel- bis langfristig zu bestehen, muss man über sich hinauswachsen, und die Basis ist und bleibt der Körper. Dann kommt das Psychische, um sich noch mehr zu pushen. Der mentale Aspekt hängt im Prinzip mit dem körperlichen Aspekt zusammen. Das heißt, wenn man nicht genug motiviert ist, wird man automatisch physisch nachlassen. Dementsprechend ist es umso wichtiger, stets frisch im Kopf zu bleiben, aber auch körperlich fit zu sein, damit der Wille immer noch vorhanden ist, sich weiterentwickeln zu wollen.

Wie erklären Sie, dass die Spieler von heute länger auf dem höchsten Niveau spielen können als noch vor 15, 20 Jahren?

Ich habe das Gefühl, je mehr die Zeit vergeht, desto länger werden die Top-Spieler auf der Tour spielen können. Man braucht sich nur die Beispiele Roger und Rafa zu nehmen. Sie sind nach wie vor in Top-Form und sie hören nicht auf, diverse Rekorde zu brechen. Sie sind mehr als beeindruckend. Persönlich bin ich 33 und ich will noch ein paar Jahre spielen.

Was glauben Sie: Wie wird das Tennis im Jahr 2050 aussehen?

Man sieht ja, dass diese Sportart immer schneller und athletischer wird. Auch das Material hat sich verändert. Also kann man davon ausgehen, dass sich das Tennis so weiterentwickeln wird.

Sie gehören zu den wenigen Spielern, die ihre Emotionen auf dem Court zeigen. Ist es Ihnen wichtig, dass die Leute sehen, wie Sie wirklich sind?

Absolut. Ich halte es für wichtig, normal zu sein und zu spielen, wie ich im Leben wirklich bin: leidenschaftlich, emotional und kämpferisch. So werde ich auch immer bleiben. Authentisch zu sein, ist mir ein wichtiger Begriff.

Welche anderen Sportarten verfolgen Sie?

Ich liebe Fußball sowie auch Eishockey, in der Schweiz ja ein Volkssport. Auch zuletzt fand ich es cool, mit anderen Schweizer Sportlern die Olympischen Spiele von PyeongChang zu verfolgen. Wir entdecken immer neue Sportarten und drücken dabei unseren Landsleuten die Daumen.

Bald startet ja die Fußball-WM in Russland.

Ich freue mich schon drauf. Das wird echt spannend. Sie wird erneut stattfinden, wenn wir in Wimbledon sind. Es ist immer eine Art Tradition, dort ein Haus zu mieten und die WM-Spiele mit anderen Spielern zu verfolgen. Das macht immer Spaß. Ich werde natürlich der Schweiz die Daumen drücken.

Was trauen Sie Ihrem Team zu, vor allem in der Vorrunde gegen Brasilien?

Es ist immer alles möglich, in die eine wie in die andere Richtung. Aber klar hat die Schweiz das Potenzial, erneut ins Achtelfinale einzuziehen. Gegen Brasilien wird es mit Sicherheit eine Herkules- Aufgabe.

Und dann könnte der Gegner im Achtelfinale Deutschland heißen. Ihr Vater ist ja Deutscher. Wem drücken Sie dann die Daumen?

Da gibt es gar keine Diskussionen: Ich werde die Schweiz unterstützen. Ich bin kein großer Fan der DFB-Elf, aber egal, wo und wann, die Deutschen gewinnen fast immer. Diese Konstanz ist atemberaubend.

Haben Sie einen Lieblingsklub?

Real Madrid. Dort spielen immer die Besten. Und mit Zinédine Zidane hat Real einen unglaublichen Trainer.

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Jérôme Boateng: Zukunftsgedanken

Die 19. Ausgabe ist ab sofort im Handel erhältlich. Neben Jérôme Boateng auch mit Guido Burgstaller, Nadine Kessler, Stan Wawrinka, LeBron James, Michael Jordan und vielen mehr.

Jérôme Boateng: Zukunftsgedanken

Jérôme Boateng scheut weder Konkurrenzsituationen noch Kritik. Der 29-Jährige hat sich in der Nationalmannschaft und beim FC Bayern München als Anführer etabliert. Ein Gespräch über die Faszination von Duellen, eine wichtige Rote Karte und Gedanken um seine Zukunft.

Guido Burgstaller | Jede Minute genießen

Der FC Schalke 04 hat ein neues Kampfschwein: Guido Burgstaller ist kein Stürmer, gegen den man gerne ins Duell geht. Der Österreicher spricht über harte Arbeit auf dem Fußballplatz und zerrupfte Hühnchen.

Nadine Kessler | Wir lieben denselben Sport

Nadine Kessler sammelte als Fußballerin große Erfolge und hat sich in vielen ihrer größten Duelle durchgesetzt – auch gegen ihren Körper. Jetzt muss sie sich als Leiterin der UEFA-Frauenfußballabteilung wieder neu beweisen. Wie sie das schaffen will, erzählt sie bei Socrates.

Sportwissenschaftler Dr. Carsten Schumann setzt sich in seiner Kolumne mit den viel diskutierten Aussagen von Per Mertesacker zum Thema Druck im Fußball auseinander.

Der italienische Radsportler Gino Bartali rettete hunderten das Leben. Ihm zu Ehren startet der Giro d’Italia erstmals außerhalb Europas. Socrates berichtet.

Socrates wirt einen Blick in einen Verein, dernach Europa möchte und dabei auch Misserfolge einkalkuliert. Denn Melsungen hat eine Vision.

Unerbitterlich, unantastbar, unendlich: Unvergessliche Wettkämpfe prägten die Sportgeschichte. Socrates hat die zehn größten Duelle des Sports zusammengestellt.

Stan Wawrinka | "Ich habe an Rücktritt gedacht"

Ein halbes Jahr war Stan Wawrinka weg. Eine Knieverletzung hatte den Schweizer zur Pause gezwungen und ihn fast zum Karriereende gedrängt. Doch nun meldet sich der 33-Jährige zurück – mit hochgesteckten Zielen.

Milorad Čavić | Dunkle Gewässer

Stellen Sie sich vor: Sie verlieren ihren größten Kampf um 0,01 Sekunden. Das Leben des Milorad Čavić hat sich nach dem Duell gegen Micheal Phelps verändert. Socrates erzählt er, was danach passierte.

LeBron vs. Jordan | Das unmögliche Duell

Michael Jordan oder LeBron James – eine Frage, die mehr aufwirft als die simple Antwort nach dem Besten der Besten. Es ist die emotionale Reise in das Herz jedes Fans. Socrates berichtet.

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