Archiv für die Kategorie: Ausgabe #21

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Rudi Gutendorf: Im Auftrag des Sauhunds

Rudi Gutendorf hat auf sechs Kontinenten, in 38 Ländern und an 56 Orten als Fußballtrainer gearbeitet. Er wurde umschmeichelt, gefeiert, verflucht, vergiftet – und einmal fast verrückt vor lauter Freude. Rudi Gutendorf ist 91 und hat noch einen Traum. Socrates besucht ihn.

Der Artikel erschien in der 21. Ausgabe

Der Artikel erschien in der 21. Ausgabe

HEIMAT

O, du schöner Westerwaldüber deine Höhen pfeift der Wind so kalt

Die ehemalige Telegrafenstation blickt von einem Hügel über den umliegenden Wald, dessen Bäume ihr Herbstlaub schon beinahe abgeschüttelt haben. Von der nur wenige hundert Meter entfernten Autobahn ist nichts mehr zu hören. Schwere Teppiche auf den Fliesen, Pantoffeln, um auch die Füße der Gäste vor der winterlichen Kälte zu schützen, vor den Fenstern die Rotbuchen des Westerwaldes. Dieser Ort fühlt sich beinahe beängstigend deutsch an, grün, gemütlich, bodenständig, bieder. Dann jedoch öffnet sich hinter einer Tür im ersten Stock die Welt.

Pelé lächelt ebenso von der Wand wie die Nationalmannschaft Malawis, auch Helmut Kohl ist gut gelaunt. Kevin Keegan und KlausKinski lauschen konzentriert, eine japanische Mannschaft stemmt die Meisterschale in den Himmel, der König von Tonga trägt Uniform und Sonnenbrille. Plakate kündigen Spiele von Cosmos New York, China oder den amtierenden Europameistern aus der Tschechoslowakei an. Es ist ein kleines Museum, bis zur Decke gefüllt mit Erinnerungen an eine Trainerlaufbahn, die dem Hausherrn einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde einbrachte. Erinnerungen an 56 Stationen in 38 Ländern auf 6 Kontinenten.

„Ich bin jetzt 91“, sagt Rudi Gutendorf: „Das ist natürlich viel Holz. Glauben Sie nicht, dass ich noch genau weiß, wo das alles war.“ Der Blick schweift über die Wände, die vor ihm ausgebreiteten Bilder, und bleibt an einer afrikanischen Abwehrreihe hängen: „Die drei sehen aus, als könnten sie um die Weltmeisterschaft boxen.“

Rudi Gutendorf ist Westerwälder und Weltbürger. In welcher Reihenfolge ist schwer zu sagen. Vor allem ist er jedoch eines: fußballverrückt. Mit 91 Jahren keinen Deut weniger als mit 19. „Der Ball fasziniert mich einfach. Er lässt sich nicht betrügen. Manchmal ist er launisch, ein richtiger Sauhund. Aber mit ihm ist mir nie langweilig geworden, nie hatte ich die Schnauze voll vom Fußball.“

AUFBRUCH

Heute wollen wir marschier’n einen neuen Marsch probier’n

Die rund sechzigjährige Trainerlaufbahn von „Rudi Rastlos“, wie der Boulevard Gutendorf einst taufte, ist ein Kuriositätenkabinett, ein Füllhorn absurder Anekdoten und Begegnungen. Mit Helmut Rahn versöhnte er sich nach einem Streit im Training auf einer gemeinsamen Kneipentour durch das Ruhrgebiet, auf Schalke verbrannte er vor versammelter Mannschaft die Trikots, in denen sie zuvor eine Niederlagenserie hingelegt hatte.

In Tansania musste der Nationaltrainer die Aufstellung mit Medizinmännern abstimmen, in Chile entging er bei einem Wochenendausflug nur knapp einem Anschlag auf sein Auto. In Peru endete ein Mannschaftsessen für Gutendorf im Krankenhaus – mutmaßlich der Versuch eines aussortierten Spielers, den verhassten Trainer zu vergiften. Und der Traum einer WM Teilnahme 1982 scheiterte an einem tansanischen Postbeamten, der Gutendorfs Zusage an Kameruns Verband verschwinden ließ, um die 84 US-Dollar Gebühr für das Telegramm in die eigene Tasche zu stecken.

Auf seiner endlosen Expedition im Auftrag des ledernen Sauhunds war Gutendorf stets getrieben von Abenteuerlust, Neugier und dem Streben nach Anerkennung. „Wenn ich zwischendurch mal ein paar Wochen zuhause war, ist mir furchtbar langweilig geworden. Ich war erfolgssüchtig, wollte sofort wieder arbeiten.“ Besonders nach Misserfolgen habe er sich nach der nächsten Gelegenheit gesehnt, sich zu beweisen. „Mir selbst und der Welt zu zeigen, dass ich es besser kann, das war ein ständiger Kampf.“

Den Startschuss für das Leben als Weltreisender gab 1961 Gutendorfs Lehrmeister Sepp Herberger. Durch eine Empfehlung des Weltmeistertrainers von 1954 wurde das Auswärtige Amt auf den jungen Koblenzer aufmerksam. Inmitten des Kalten Krieges suchte die Bundesregierung eine Möglichkeit, Tunesiens Staatspräsidenten Habib Bourguiba einen Gefallen zu tun, ohne in dessen schwelendem Konflikt mit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich Position ergreifen zu müssen.

Bourguiba suchte einen internationalen Trainer für die Nationalmannschaft und seinen aufstrebenden Lieblingsklub US Monastir und Konrad Adenauer wollte der DDR bei der Erfüllung dieses Wunsches zuvorkommen. „Machen Se et jut, Herr Jutendorf“, soll der Bundeskanzler dem gerade einmal 35-Jährigen zum Abschied gesagt haben, „sonst nehmen die einen von der Sowjetzone.“

„Ich habe mich aus der Politik rausgehalten“

So war bereits das erste Engagement im Ausland von großer politischer Brisanz. Dabei wollte Gutendorf sich eigentlich stets auf den Sport konzentrieren, ganz gleich ob als Nationaltrainer im Dienste autokratischer Regierungen, Hoffnungsträger zerrütteter Gesellschaften oder Aufbauhelfer für Fußballzwerge. „Ich hab mich aus der Politik grundsätzlich rausgehalten“, betont er. „Das war mir zu heikel, da wollte ich auch in Interviews nie Stellung beziehen. Damit hätte ich mir als Trainer sowieso nur Feinde gemacht.“

Dennoch sorgte die Bedeutung des Fußballs unvermeidlich für Begegnungen mit Machthabern, Parteifunktionären und Staatschefs. Immer wieder habe er mit Politikern zu tun gehabt, „die den großen Johnny spielen wollten. Die sich nur für Fußball interessierten, um populär zu werden.“ Im Iran wurde er kurz vor der Asienmeisterschaft entlassen, weil die politische Führung nicht mit einem Ungläubigen auf der Bank in das Turnier gehen wollte. Und das Engagement in Chile endete mit dem Militärputsch 1973 – als Freund des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende, mit dem Gutendorf oft bei einem Glas Whiskey über Gott, die Welt und den Fußball sinnierte, geriet er ins Visier der neuen Machthaber und wurde gemeinsam mit dem deutschen Botschafter ausgeflogen.

Der Artikel erschien in der 26. Ausgabe
Vamos Rafa! Die 26. Ausgabe ist im Handel

RIEGEL

Und dem Bursch, den das nicht freut
sagt man nach, er hat kein’ Schneid

Deutlich leichter fiel es dem weltreisenden Trainer, seinen taktischen Prinzipien treu zu bleiben, in Hamburg und Gelsenkirchen genauso wie in Tonga oder Nepal, Fidschi oder Simbabwe. Bis heute ist Gutendorf überzeugt von seiner deutschen Version des Catenaccio, die ihm seinen zweiten Spitznamen einbrachte: „Riegel-Rudi“. Nahezu zeitgleich mit Inter Mailands Trainerlegende Helenio Herrera führte er das Defensivsystem Anfang der 1960er Jahre auch in der gerade ins Leben gerufenen Bundesliga ein.

Eine kompakte Abwehrformation, die sich bei gegnerischem Ballbesitz mit allen Mann in zwei Ketten hinter den Ball zurückzog, sollte den eigenen Strafraum abriegeln und nach Balleroberungen überfallartig nach vorne ausschwärmen, um den weit aufgerückten Gegner zu überrumpeln. Mit dieser simplen, aber revolutionären Idee überraschte Gutendorf die Liga und führte den kleinen Meidericher SV aus Duisburg sensationell zur Vizemeisterschaft 1963/64.

Trotz des Erfolges musste sich der Trainer ebenso wie sein Mailänder Konterpart Herrera des Vorwurfs erwehren, mit dieser defensiven Ausrichtung lediglich zerstören zu wollen. Meiderichs alternder Stürmerstar Helmut Rahn war jedoch zufrieden mit dem Riegel: „Dat Dinge is good“, zitiert Gutendorf den Helden von Bern in seiner Autobiographie: „Da hab ich Platz, um nach vorne zu marschiere.“ Nur mit dem harten Training, dass dieses laufintensive Spiel erst möglich machen sollte, war Rahn nicht immer einverstanden – und damit bei weitem nicht allein unter Gutendorfs Spielern.

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WILDNIS

Ist das Tanzen dann vorbei
gibt es meistens Keilerei

„Ich wollte nicht als vollgefressener Besserwisser am Rand stehen und Befehle erteilen, ich wollte immer mitmachen“, sagt er heute. Aber er sei ein harter Trainer gewesen, habe seine Spieler immer bis zum Letzten gefordert. Rund um die Welt setzte der Koblenzer auf Fitness und Disziplin, auf Bleiwesten und Kopfballpendel, ließ seine Spieler bei Wald-, Wiesen- oder Wüstenläufen einen deutschen Marsch singen: O, du schöner Westerwald…In Peru rebellierten nicht nur die Spieler des Hauptstadtklubs Sporting Cristal gegen diese Methoden. Die Spielerfrauen warfen Gutendorf vor, sein Training mache ihre Männer impotent.

Auch der fußballbegeisterte Filmemacher Werner Herzog, den Gutendorf auf einem Empfang in Lima kennengelernt hatte, erfuhr die Strapazen einer Übungseinheit am eigenen Leib. Als Gast durfte sich der 29-jährige Herzog bei einem Trainingsspiel im direkten Duell mit Cristal-Star Alberto Gallardo messen. „Nach zehn Minuten wusste ich nicht mehr, in welche Richtung wir spielen“, erzählte er später in einem Dokumentarfilm. „Ich wusste auch nicht mehr, welches Trikot wir tragen.“ Auf allen Vieren und von Krämpfen geplagt sei er schließlich vom Platz gekrochen, um sich in die Oleanderbüsche am Spielfeldrand zu übergeben.

Das Derby zwischen Cristal und dem Lokalrivalen Alianza verfolgte Herzog dann von der Tribüne aus. Während die Spieler in den Katakomben noch vor einem kleinen Altar knieten und beteten oder in einem mysteriösen Ritual an die Kabinenwand pinkelten, bis sie „knöchelhoch“ im eigenen Urin standen, bereiteten sich auch die Fans auf den Rängen auf das Duell vor. „Die Alianza-Fans“, beschreibt Gutendorf das Spektakel, „haben in Plastik Beuteln und Präservativen ihren Urin seit Tagen gespart und als Bomben aus ihrer steilen Kurve in die Cristal-Anhänger abgefeuert.“

Auf die Drahtkäfige neben dem Rasen, in die je zwei Soldaten die Trainer der beiden Mannschaften vor Anpfiff geleiteten, flogen neben solchen Geschossen auch ein paar Messer und brennende Sitzkissen. Gutendorf nutzte den Käfig aber auch für seinen ganz eigenen Auftritt. Zur Motivation seiner Spieler tobte und wütete er hinter dem schützenden Gitter so sehr, dass Herzog sich wohl an seinen manischen Hauptdarsteller Klaus Kinski erinnert fühlen musste. Für einen Derbysieg reichte es dennoch nicht, ein 0:2 gegen den Erzrivalen leitet das frühe Ende von Gutendorfs Engagement in Lima ein.

VERSÖHNUNG

O, du schöner Westerwald
über deine Höhen pfeift der Wind so kalt
jedoch der kleinste Sonnenschein
dringt tief ins Herz hinein

Trotz der zahllosen Enttäuschungen, Entlassungen, Pleiten und Konflikte, die das Trainerleben im Laufe von sechs Jahrzehnten unweigerlich mit sich brachte, glaubt Gutendorf bis heute vor allem an eines: die „versöhnende Kraft“ des Fußballs, die er rund um den Globus beobachten konnte. Sein „größter Triumph“ sei dabei ein Unentschieden gewesen. Nur wenige Jahre nach dem Völkermord in Ruanda, der 1994 fast eine Million Menschen das Leben gekostet hatte, sollte er eine gemeinsame Nationalelf aus Hutu und Tutsi formen. „Der Genozid klang in den Köpfen immer noch nach“, erinnert sich Gutendorf an das Misstrauen, das innerhalb der Mannschaft herrschte.

Um Spieler aus den beiden ethnischen Gruppen, die sich fünf Jahre zuvor noch „buchstäblich mit Macheten die Hälse abgeschnitten“ hatten, zusammenzubringen, setzte der Trainer auf gemeinsame – und vor allem kostenlose – Mahlzeiten am Lagerfeuer und die verbindende Kraft des Sports: „Wenn man gewinnt, vergisst man als Spieler den Hass, die Wut und das eigene Elend.“ Als seine Schützlinge einige Monate später der großen Elfenbeinküste ein 2:2 abringen, erlebt der damals 73-Jährige den „schönsten Moment meiner Karriere“. Es sei „wie ein Rausch“ gewesen. Als Hutu und Tutsi sich auf dem Rasen und den Rängen in den Armen gelegen hätten, sei er vor Freude fast verrückt geworden.

Der große Traum

Solche Erfahrungen motivieren Gutendorf auch bei seiner 56. und vielleicht letzten Station – als „Ehrentrainer“ betreut er die TuS International, eine Flüchtlingsmannschaft seines Koblenzer Heimatvereins. „Die Stimmung in der Mannschaft ist toll, die Jungs sind glücklich“, strahlt er. „Das sind auch durchweg anständige und zuvorkommende junge Leute. Es ist unerträglich, dass Flüchtlingen heute vorgeworfen wird, sie würden unsere Gastfreundschaft ausnutzen. Ich bin überall auf der Welt mit offenen Armen empfangen und gut behandelt worden. Und genauso erwarte ich, dass man auch Menschen, die in der Not zu uns kommen, anständig behandelt.“

Mit 91 Jahren gibt es wohl nur noch einen großen Traum, für den Gutendorf sofort in ein Flugzeug steigen und dem Westerwald noch einmal den Rücken kehren würde: ein Spiel im Gazastreifen mit einer Mannschaft aus Israelis und Palästinensern. Vor Jahren hatte er mit Friedensnobelpreisträger und Palästinenserpräsident Jassir Arafat sogar schon erste Pläne diskutiert, die nach Arafats Tod jedoch nicht weiterverfolgt wurden. „Leider herrscht bis heute Kriegsstimmung“, sagt Gutendorf enttäuscht. Vermutlich werde dieser Traum letztlich am Starrsinn der Politik scheitern.

Ganz aufgeben will er ihn allerdings noch nicht. „Sobald die ersten Zeichen von Frieden dort bemerkbar sind, werde ich zum Hörer greifen.“

Simon Haux

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Jason Kidd und Steve Nash: Gegen den Strom

Als Jason Kidd und Steve Nash in die NBA kamen, waren sie Sonderlinge, die teilweise sogar belächelt wurden. Zwei Jahrzehnte später gelten sie als Visionäre und werden völlig verdient in die Hall of Fame aufgenommen.

Text: Ben Golliver

Als Jason Kidd und Steve Nash zum ersten Mal die Bühne der NBA betraten, es war Mitte der 90er Jahre, ähnelten sie dem besten Basketballer aller Zeiten in keiner Weise. Der „nächste Michael Jordan“ zu werden, war eine Bürde, mit der sich ein gewisser Kobe Bryant plagen durfte. Kidd und Nash waren Point Guards, gesegnet mit Brillanz und darauf gepolt, ihre Mitspieler mit dem richtigen Spielzug zu finden. Ihre persönlichen Stärken standen in krassem Gegensatz zu Jordans gnadenloser Mentalität und ihre Schwächen machten den Graben nur noch tiefer. Kein Gegner wagte es jemals, Jordan einen Wurf zu überlassen oder es mit ihm in der Defensive aufzunehmen. Kidd hingegen wurde spöttisch „Ason“ genannt, da er in seinen ersten Jahren keinen Jumper besaß, während Nashs schmächtige Erscheinung ihn zur Sollbruchstelle in der Verteidigung machte.

Abseits des Prismas Jordan überkamen Kidd und Nash die für ihre Position klassischen Wesenszüge. Kidd war groß, kräftig und in der Lage, kleinere Gegenspieler physisch zu dominieren. Er verteidigte über seine Karriere hinweg auf All-Defense-Team-Niveau und startete Fast Breaks gewöhnlich selbst, dank seiner überragenden Reboundarbeit. Seine Vielseitigkeit erinnerte viele an Magic Johnson, doch fehlte es Kidd an Charisma und Körpergröße. Nash erinnerte an John Stockton: klein, unermüdlich und unendlich selbstlos. Nash spielte seine Pässe mit einer einzigartigen Intuition, und einer Spontaneität, die an einen Spielmacher im Fußball erinnerte, und ihn klar von Stocktons roboterhaftem Stil abgrenzte.

Kidd und Nash schwammen zu Beginn ihrer Karriere gegen den Strom in einer Liga, die von Big Men wie Shaquille O’Neal und Tim Duncan beherrscht wurde. Kidd brachte die New Jersey Nets in den Jahren 2002 und 2003 im Alleingang in die Finals, nur um dort von den Lakers und Spurs, angeführt von Shaq und Duncan, besiegt zu werden. Drüben im Westen kam Nash nie ins Finale. Immer wieder blieb er mit Dallas und später mit Phoenix an Los Angeles oder San Antonio hängen.

Selbst von ihren eigenen Teams wurden die beiden Aufbauspieler bisweilen missverstanden und nicht ausreichend wertgeschätzt. Im Alter von 30 Jahren hatte Kidd Wechsel von den Mavericks zu den Suns und den Nets erlebt, während Nash von Phoenix nach Dallas und wieder zurück transferiert worden war. Kidd wurde insgesamt drei Mal in seiner Karriere abgegeben, stets für weniger talentierte Spieler wie Sam Cassell und Stephon Marbury. Nash hingegen wurde erst im dritten Jahr zu einem Starter. In der Hochzeit seiner Karriere beging Dallas einen fatalen Fehler, ließ den Kanadier in der Free Agency ziehen und zerstörte so die einzigartige Partnerschaft zwischen Nash und Dirk Nowitzki.

Diese häufigen Wechsel wären heute undenkbar, sind Franchise-Point-Guards in der NBA doch mittlerweile ein Luxusgut geworden. Wären beide zehn Jahre später in die Liga gekommen, sie wären behutsam aufgebaut, ausreichend entlohnt und von ihren Teams augapfelgleich beschützt worden. Wie Russell Westbrook, Stephen Curry und Damian Lillard. Stattdessen sammelten Kidd und Nash Siege und Assist-Kronen (beide je fünf), während sie darauf warteten, dass die NBA-Intelligentsia entdecken würde, wie sie am besten einzusetzen seien.

Nash fand sein Glück Mitte der 2000er mit zwei MVP-Titeln, als er die „Seven Seconds or Less“-Suns bis tief in die Postseason führte. Headcoach Mike D’Antoni erkannte, dass es schlauer sei, ein System um Nash herum zu bauen – schnell zu spielen, seine magischen Qualitäten als Spielmacher zu fördern und Schützen um den Point Guard herum zu positionieren. Nash mit Konventionen zu behaften, war erfolglos. Und während die Phoenix Suns ihre Gegner überrannten, wuchs Nash zu einem bedeutenden Gegenpol zu den Jordans, Bryants und Allen Iversons der Welt heran. Die Message: Team-Basketball, der alle Beteiligten einbezog, konnte genauso produktiv sein wie die besten Isolation-Scorer der Liga und dabei sogar effizienter. Das Gesicht dieser Philosophie war Nash, der mit einem der makellosesten Sprungwürfe der NBA-Geschichte regelmäßig 50/40/90-Saisons auflegte und trotzdem stets den Pass zum freien Mitspieler bevorzugte.

Über Jahre hinweg schien es so, als würde Jason Kidds Karriere daran scheitern, dass er allein gelassen wurde. Er schaffte es in All-NBA-Teams und genoss individuellen Erfolg, fand jedoch nie einen kongenialen Partner, wie ihn Magic in Kareem Abdul-Jabbar hatte und Stockton in Karl Malone. Mit Mitte 30 kehrte Kidd zurück nach Dallas. Er war ein anderer Spieler, langsamer und besser aufgehoben, aus der zweiten Reihe zu dirigieren. Allerdings war sein Jumper mittlerweile zuverlässig und er selbst mit mehr Wissen gesegnet. In dieser Zeit fand Kidd, wonach Nash bis an sein Karriereende suchte – eine Meisterschaft. Mit 38 Jahren hatte Kidd erhebliche Spielanteile bei den Mavericks, fütterte Nowitzki, versenkte offene Dreier und trickste LeBron James in den Schlüsselsituationen der Finals 2011 aus.

Obwohl Steve Nash und Mike D’Antoni nie den Titel gewannen, um ihre Revolution zu vollenden, war die Niederlage der Suns gegen die Spurs in den Playoffs 2007 ein markanter Wendepunkt in der Geschichte der Liga. San Antonio malträtierte Nash. Im ersten Spiel der Serie verpassten ihm die Spurs eine blutige Nase, in Spiel 4 kam es zu Robert Horrys berüchtigtem Check mit der Hüfte. San Antonio überstand die Serie und gewann anschließend ohne weitere Niederlage die Meisterschaft. Doch der Suns-Stil, geprägt von Spielwitz, Ballbewegung, Small Ball und vielen Dreiern begann sich in der Liga zu manifestieren und schlussendlich durchzusetzen.

San Antonio gewann 2007 den Kampf, Jahre später ergaben sie sich im Krieg der Philosophien. Als die Spurs 2013 erneut in den Finals standen, spielten sie wunderschönen Team-Basketball und keinen „Bully-Ball“ mehr. Der folgende Aufstieg der Golden State Warriors, die Pace-and-Space zelebrieren, hat das Erbe von Steve Nash manifestiert.

Gemessen an den Normen Mitte der 1990er wirkten Kidd und Nash wie Sonderlinge, als sie in die Liga kamen. 20 Jahre später gingen sie als Vorreiter und Visionäre. Kidd verabschiedete sich 2013 in den Ruhestand, jeweils als Zweitplatzierter in der Ewigen Rangliste für Assists (hinter Stockton) und Triple-Doubles (hinter Magic). Nash verabschiedete sich ein Jahr später als drittbester Vorlagengeber der NBA-Geschichte und dem unglaublichen Verdienst, neun Jahre in Folge der Dirigent einer revolutionären Offensive gewesen zu sein.

All diese Rekorde sind nur teilweise dafür verantwortlich, dass Kidd und Nash in diesem Sommer in die Hall of Fame aufgenommen werden. Mit seinen herausragenden Fähigkeiten in allen Bereichen des Spiels wurde Kidd zur Blaupause für Russell Westbrook und all die anderen Allrounder wie Giannis Antetokounmpo und Ben Simmons. Nash revolutionierte das Tempo, das Layout und die Strategie der modernen NBA-Offensive und bereitete damit die Bühne für Stephen Curry und James Harden, zwei herausragende Talente, die D’Antonis Philosophie mit ihren eigenen Stilmitteln erweiterten.

Gemeinsam haben Jason Kidd und Steve Nash für eine Neuorientierung des Spiels gesorgt. In ihre Fußstapfen tritt eine ganze Generation von unangepassten Spielmachern, die Normen auseinanderbrechen und die NBA in eine fruchtbare Zukunft tragen.

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Bernard Hinault: „Ich werde mit Amstrong nie ein Bier trinken“

Bernard Hinault ist eines der größten Sportidole Frankreichs und auch mit 63 Jahren geradlinig und angriffslustig wie eh und je. Ein Gespräch über alte Krieger, faule Talente und Doping.

Interview: Alexis Menuge

Monsieur Hinault, Sie haben fünfmal die Tour de France gewonnen. Der letzte Sieg liegt inzwischen über 30 Jahre zurück. Verzeihen Sie uns die plumpe Frage, aber tun Ihnen nicht die Knochen weh, wenn Sie morgens aufstehen?

Ich weiß nicht, was Schmerzen sind und hatte noch nie Probleme mit meinem Körper. Alles gut. (klopft mit den Fingerknöcheln auf den Tisch)

Als Aktiver waren Sie bekannt und auch gefürchtet für Ihre Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. Sind Sie sanfter geworden?

Wenn ich etwas zu sagen habe, dann bin ich knallhart. Ich habe keine Angst davor, die Wahrheit auszusprechen. Was das betrifft, bin ich immer noch der Gleiche, nur ein bisschen älter. (schmunzelt)

Vor 40 Jahren nahmen Sie erstmals an der Tour teil – und feierten gleich den Gesamtsieg.

Einige Wochen zuvor hatte ich die Spanien-Rundfahrt gewonnen. Auch bei der ersten Teilnahme. Die Tour de France damals war so etwas wie ein Selbstversuch für mich. Dass es hart werden würde, wusste ich und auch, dass ich es schaffen kann. Zumindest in der Theorie hatten wir es so geplant. An die Tour muss man sich Schritt für Schritt herantasten, erst andere Rennen gewinnen, Geduld haben.

Sieben Jahre später, 1985, gewannen Sie die Tour zum fünften und letzten Mal. Allerdings hatten Sie ein Handicap…

Ich hatte mir die Nase gebrochen, allerdings sehr weit oben, sodass meine Atmung nicht beeinträchtigt war. Es war kein großes Problem, aber eben auch nicht immer einfach. Am höchsten Berg habe ich gelitten wie ein Tier. Aber dann sagte ich mir: „Jetzt zeige ich euch, wer hier der Patron ist.“

Rud Völler

Es gibt nur einen...

Er ist eine der größten Figuren des deutschen Fußballs, doch Rudi Völler sieht sich nicht als Legende. Das Interview mit ihm, der Gastbeitrag von Waldemar Hartmann, Interviews mit Horst Hrubesch, Moritz Fürste und Co. sowie die 10 größten Sportlegenden der Geschichte in der 21. Ausgabe von SOCRATES. Gleich hier klicken und die Ausgabe bestellen.

Ein Jahr später beendeten Sie Ihre Karriere, mit erst 32 Jahren. Warum sind Sie nicht weitergefahren und haben versucht, die Tour ein sechstes Mal zu gewinnen und damit alleiniger Rekordsieger zu werden?

Ich hatte mir die Entscheidung reiflich überlegt und bereitete mich schon eine gewisse Zeit auf das Danach vor. Schon einen Tag nach meinem Karriereende wusste ich genau, was ich zu tun hatte. Es gab da keine Leere, nicht einen einzigen Tag.Es fiel mir nicht schwer loszulassen. Dementsprechend konnte ich das letzte Jahre als Profi in den vollen Zügen genießen, auch wenn ich die Tour nicht mehr gewann.

Was haben Sie seit dem Karriereende konkret gemacht?

Bis 2006 habe ich auf meinem Bauernhof gearbeitet. Glauben Sie mir, auch da musste ich jeden Tag darum kämpfen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Und dann engagiere ich mich immer noch bei der Tour de France, helfe in der Organisation mit. Das ist zwar ungeheuer anstrengend, bereitet mir aber immer noch Freude.

Warum sind Sie nicht Trainer geworden?

Ich war sogar als Trainer beim französischen Verband, aber nur ganz kurz. Ein junger Fahrer meinte mal zu mir: „Hätte ich gewusst, dass ich nur Ersatz bin, wäre ich gar nicht gekommen.“ Daraufhin habe ich ihn gefragt, ob er das ernst meine. Und das tat er wirklich. Da dachte ich mir, dass es doch viel sinnvoller wäre, Zeit mit meiner Frau zu verbringen als mit solchen Leuten. Und wäre ich wirklich Trainer geworden, glaube ich nicht, dass es die jungen Radfahrer lange mit mir ausgehalten hätten.(lacht)

Kommt heute manchmal ein junger Fahrer auf Sie zu und bittet um Rat?

Das kann passieren, aber es ist nicht oft der Fall. Mittlerweile haben sie alle ihre eigenen Manager, die sich um alles kümmern. Es ist auch nicht meine Aufgabe, auf junge Talente zuzugehen, aber wenn sie was von mir wissen wollen, stehe ich selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Ein Austausch bringt einen immer weiter.

Ein Themenwechsel, Monsieur Hinault: Wie stehen Sie zu Lance Armstrong?

Er hat dem Radsport zweifelsohne einen immensen Schaden zugefügt. Er hat nicht nur gedopt, er hat auch jahrelang gelogen.Mit ihm werde ich nie ein Bier trinken gehen, auch weil er sich nie für seine gravierenden Fehler entschuldigt hat.

Armstrong hat immer gesagt, es sei schlichtweg unmöglich, die Tour ohne Doping zu gewinnen.

Das stimmt überhaupt nicht. Er hat nur nicht verstanden, dass es auch ohne geht. Er hat alle angeklagt, aber das war ja peinlich.

Würden Sie ihm noch eine Chance geben?

Auf keinen Fall. Er hat unseren Sport verschmutzt. Man muss ihm alle Siege aberkennen.

Ist der Radsport heute wieder sauberer?

Es gibt unheimlich viele Kontrollen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der Radsport eine der saubersten Sportarten überhaupt ist. Das Gegenteil zu behaupten, ist Unfug. Schauen Sie sich bloß an, was vor ein paar Monaten bei der Fifa passiert ist, nur um ein Beispiel zu nennen – und es gibt viele andere.

Sie sind während Ihrer Laufbahn mit Doping konfrontiert worden.

Mein erster Konkurrent auf der Tour, Michel Pollentier, hatte falschen Urin unter seinem Arm versteckt. Andere verbargen ihn unter dem Oberschenkel. Aber warum hätte ich dopen sollen? Was hätte es mir gebracht? Ich persönlich war von A bis Z sauber.

Sie wurden in der Szene „Dachs“ genannt. Warum?

Der Spitzname kam von einem französischen Journalisten und danach haben die Rennfahrer das untereinander weitergeben. Der Name blieb hängen. Bis heute werde ich in meiner Heimat so genannt. Der Dachs gilt als angriffslustig, das passt doch perfekt zu mir. (lacht)

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Haben Sie während Ihrer Laufbahn alles dem Radsport untergeordnet?

Soweit ich konnte. Mit meinem damaligen Trainer, Cyrille Guimard, hatte ich immer wieder Meinungsverschiedenheiten, weil er mir Sachen verboten hat. Ich durfte zum Beispiel keinen Rotwein trinken oder ein schönes Stück Fleisch essen, dabei war das für mich ein Hochgenuss. Ich habe mich aber mit meinem Temperament durchgesetzt. Wenn man eine schöne Mahlzeit genießt, kann man anschließend das Rennen noch mehr genießen und ein besseres Ergebnis erzielen.

Wer war damals Ihr ärgster Konkurrent?

Der Konstanteste war der Niederländer Joop Zoetemelk. Er war ein Krieger. Er war körperlich zwar nicht ganz auf meiner Höhe, hat aber nie aufgegeben.Wir haben uns immer harte Zweikämpfe geliefert, was unheimlich viel Spaß gemacht hat.

Seit Ihrem letzten Sieg hat kein Franzose mehr die Tour gewonnen. Noch zwei Jahre länger liegt der Erfolg von Yannick Noah bei den French Open der Tennisprofis zurück. Was ist los mit den französischen Einzelsportlern?

Ich finde es wirklich bedauerlich, dass das schon so lange her ist. Offenbar fehlen uns diese Ausnahmesportler. Für meinen Geschmackist diese gewisse Mentalität, über sich hinauswachsen zu wollen, nur selten vorhanden. Und es mangelt am Temperament.Das kann und muss anders werden, sonst können wir noch lange warten. Unsere heutigen Profi-Sportler sind irgendwie blockiert.

Stimmt die Geschichte, dass Sie als Schüler täglich 20 Kilometer Rad gefahren sind?

Absolut. Zehn Kilometer hin und zehn Kilometer zurück. Manchmal war ich so motiviert, dass ich mit den Lastwagen um die Wette gefahren bin. Das spornte mich mächtig an und ich war immer mindestens so schnell wie die LKW. Das war eine Art von Training, das mir sehr viel gebracht hat.

Woher kam Ihr großer Ehrgeiz, Ihre Gewinnermentalität?

Ich bin mit dieser Gabe auf die Welt gekommen. Als Erster ins Ziel zu kommen, bereitet solche Glücksgefühle! Ich habe hart gearbeitet und wurde dafür belohnt.

Hatten Sie als Kind den Traum, Radprofi zu werden?

Nicht unbedingt, aber mir erschien es besser, als Radprofi Karriere zu machen, als jeden Tag am Fließband zu stehen. Das ist nicht das gleiche Leben.

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Was ist wichtiger: Beine oder Kopf?

Ohne den Kopf kann man nichts erreichen. Im Wettkampf zählt erst der Kopf und dann kommt der körperliche Aspekt dazu.

Wie hat sich der Sport und wie hat sich die Tour seit Ihrer Zeit verändert?

Mittlerweile gibt es bei der Tour de France nur noch eine Sache, die wichtig ist: Es wird nur noch auf den letzten Metern alles gegeben, um eine Etappe für sich zu entscheiden.Früher hat man 80 Kilometer vor dem Ziel richtig attackiert. Das gibt es heute nicht mehr. Das bedauere ich.

Was ist rückblickend für Sie das Schönste an Ihrer Karriere?

Dass ich einfach zwölf Jahre lang auf dem höchsten Niveau Radrennfahrer sein durfte. Es war eine herrliche Zeit, die mich entscheidend geprägt hat. Ein besonderes Rennen zu nennen, würde bedeuten, dass mir andere weniger bedeutet oder gelangweilt hätten, was überhaupt nicht der Fall war. Egal ob bei der Tour de France oder beim kleinsten Rennen – ich hatte immer den gleichen Ehrgeiz und die gleiche Motivation zu gewinnen.

Herr Hinault, wer gewinnt die Tour 2018?

Es sind einige Fahrer, die den Gesamtsieg anvisieren können: Vincenzo Nibalikann eine zweite Tour holen, Nairo Quintanawird sicherlich bis zum Schluss im Rennen sein, sowie auch der Australier Richie Porte, der bei der Tour 2017 durch einen brutalen Sturz das Rennen aufgeben musste. Aus französischer Sicht wird Romain Bardetversuchen, die Farben der Grande Nation würdig zu vertreten. Ich bin gespannt.

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Es gibt nur einen… Rudi Völler!

Rudi Völler ist Weltmeister, Champions-League-Sieger und Fußballidol. Aber auch Liebhaber des Souls, Verehrer von Ali und Freund des persönlichen Gesprächs. Zudem Familienvater, den die Liebe seiner Tochter auf die Probe stellt. In der 21. Ausgabe von SOCRATES spricht Völler über ein Leben als Legende. Zudem wählte die SOCRATES-Jury die 10 größten Sportlegenden der Geschichte.

Fußball-Weltmeisterschaft? Rudi Völler hat das alles schon erlebt. Drei Mal als Spieler, ein Mal als Trainer. Doch er gewann auch die Champions League und wurde zu einer deutschen Fußballlegende. Doch die Rolle nimmt Völler nicht an. Bei SOCRATES spricht der 58 Jahre alte Sportvorstand von Bayer Leverkusen, warum ihn Lieder über ihn selbst nerven und welche Musik in seinem Auto gehört wird. In einem Gastbeitrag schreibt TV-Legende Waldemar Hartmann, warum Rudi Völler eine Legende ist. Und dass der damalige Disput längst Geschichte ist.

Was gibt’s in der neuen Ausgabe?

Rud Völler

Wer sind die größten Legenden des Sports?

Wer ist der größte Sportler der Geschichte? Gibt es eine klare Nummer 1? Zählt nur der pure Erfolg, um nicht nur der Beste zu sein, sondern auch der Größte? Die SOCRATES-Jury, bestehend aus Redakteuren, Experten und Sportlern, hat die zehn größten Sportlegenden der Geschichte gewählt.

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