Beiträge

Gabriel García Márquez: Ein Leben auf zwei Rädern

Gabriel García Márquez wollte nie nur Schriftsteller sein, sondern auch als Journalist verstanden werden. Auszüge aus einem Artikel über den Radsport beweisen seine Passion.

Mit seinem Roman Hundert Jahre Einsamkeit gelang dem kolumbianischen Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez einst der internationale Durchbruch. Gabo erlangte spätestens durch dieses Meisterwerk weltweite Bekanntheit. Als er 1981 von der Paris Review interviewt wurde, glich dies einem Ritterschlag für ihn, ist die Zeitschrift doch für ihre Interviews mit großen zeitgenössischen Schriftstellern bekannt. Was bis zu diesem Interview weniger bekannt war, ist García Márquez´ Vergangenheit als Journalist.

Er ging sogar einen Schritt weiter und teilte mit, dass er sich vielmehr als Journalist und nicht als Schriftsteller sehe. Was man auch wissen müsse: Er verspüre eine Abneigung gegenüber Aufnahmegeräten und habe nie eines dieser Geräte genutzt. Das Schreiben an sich begleitete García Márquez seit jeher. Während seines Jurastudiums in Kolumbien fing er an, Geschichten zu schreiben und suchte den Kontakt zur Literaturszene. 1948 schließlich kam der junge García Márquez zum Journalismus.

Die Geschichte des Ramón Hoyos

Seine Laufbahn begann in der Hafenstadt Cartagena und sollte ihn Mitte der 1950er nach Bogotá führen. In diesen Jahren übte er sich im Schreiben und traf auf einige Menschen, die später in seinen Romanen vorkommen würden. Er schrieb Filmkritiken, Dossiers über Politiker und den Bericht eines Schiffbrüchigen, der in seiner Zeitung El Espectador als Erzählreihe erschien.

In dieser Zeit hatte García Márquez einen festen Arbeitsrhythmus. Schließlich wollte er gleichzeitig Romane schreiben. Er arbeitete also tagsüber bei der Zeitung, um sich anschließend seinen Romanen und Geschichten zu widmen. Den Journalismus sah er dabei aber nie nur als Sprungbrett für seine literarische Karriere, beide Tätigkeiten nahm er gleich ernst. Und besonders der Sport hatte es García Márquez angetan und er schrieb darüber. Als er 1955 das wichtigste kolumbianische Radrennen, die Kolumbien-Tour, journalistisch begleitete, lernte er den zu der Zeit bekannten Radrennfahrer Ramón Hoyos kennen. Der Bericht war ein Meilenstein für García Márquez. Natürlich sollte es kein gewöhnlicher Artikel werden, was schon beim Einstieg deutlich wurde:

„Am 9. Februar 1939 kam in die Schule von Chorro Hondo, 10 Kilometer von Marinilla (Antioquia), ein schüchterner, wilder, verdreckter und verschwitzer 7-Jähriger. Dieses Kind war ich, Ramón Hoyos Vallejo.“

Bevor in den 1960ern in den USA der New Journalism aufkam, zeigte García Márquez schon, dass Journalismus auch literarisch gefärbt und subjektiv sein kann. Für seine Reportage mit Hoyos traf er diesen fünf Tage lang für je fünf Stunden. Es ging ihm nicht darum, den Rennfahrer zu feiern, sondern durch ihn zu verstehen, wie die Kolumbianer das für sie damals neue Zweirad wahrnahmen.

„Zwei Jahre lang ging ich zur Dorfschule. Diese zwei Jahre entsprachen eigentlich einem Jahr Unterricht, denn wir Jungen hatten nur vormittags Schule. Daher ist Rechtschreibung für mich heute noch eine Herausforderung. Immerhin lernte ich aber schneller und leichter als andere, da ich unbedingt Priester werden wollte. In Mathematik war ich sogar der Beste. Meine Rechenfähigkeiten haben sich später durch das Radfahren weiterentwickelt. Besonders Zeiten und Geschwindigkeiten kann ich ohne Probleme ausrechnen. Wenn ich auf das Rad steige, rechne ich innerhalb von Minuten meine Position bei einem Wettbewerb aus.“

Wie Nairo Quintana

Für García Márquez’ Landsleute war Religion besonders wichtig. Im 19. Jahrhundert kam dann auch das Fahrrad als große Leidenschaft hinzu. Hoyos lernte das Zweirad allerdings erst spät kennen. Als er erstmals trainierte, saß er noch nicht im Sattel.

„Seit meinem 9. Lebensjahr, lege ich weite Entfernungen zurück. Mit neun wurde ich von der nicht sehr guten Dorfschule an die Grundschule in Marinilla geschickt. Bevor ich überhaupt zum ersten Mal ein Rad sah oder davon hörte, dass es so etwas überhaupt gibt, begann schon mein Training. Jeden Morgen musste ich um 6 Uhr aufstehen und in Eiseskälte steile und verlassene drei Kilometer laufen. Am Anfang dauerte es über eine Stunde. Für so eine Strecke brauche ich heute mit dem Rad eine halbe Stunde, wenn mir dabei nicht viermal der Reifen platzt oder ich mir wegen Steinen auf dem Weg das Genick breche.“

Der Artikel erschien in Ausgabe #1: Jetzt nachbestellen

Hoyos Schulweg ähnelte dem des einige Jahrzehnte nach ihm geborenen kolumbianischen Radrennfahrers Nairo Quintana. Der einzige Unterschied war, dass Quintana früher mit dem Radfahren begann. Der Weg von seiner Familie in Boyaca zur Grundschule war weit und führte auf unebenen Wegen durch die Berge. Diese Hindernisse auf 16 Kilometern sollten sich später als Glücksfall für Quintana herausstellen, denn sie machten ihn zu einem der größten Radrennfahrer unserer Zeit.

Volkssport Radfahren

García Márquez sah nicht nur Ramón Hoyos. Vor seinen Augen wurde ganz Kolumbien radbegeistert. In einem anderen Artikel des El Espectador schrieb er, wie Bogotá während der Kolumbien-Tour von Rädern überflutet wurde. Dieser Trend setzte sich fort. Weitere kolumbianische Radrennfahrer wie Lucho Herrara und Fabio Perra fingen in den 1980er Jahren an, europäische Rennen zu fahren und der alte Kontinent gewöhnte sich langsam an die zunächst befremdlich empfundenen und unerwünschten Teilnehmer.

García Márquez starb am 17. April 2014. Er erlebte nicht mehr, wie einen Monat später Nairo Quintana das Giro d´Italia gewann und damit seinem Land den größten Radsieg der Geschichte einfuhr. Dafür war er von Anfang an, vor allen anderen, dabei gewesen. Einmal fragte er Hoyos, wo er zum ersten Mal in seinem Leben ein Fahrrad gesehen habe.

„Als ich um halb 6 aus der Schule nach Hause ging, traute ich meinen Augen nicht. Ein Kind saß ohne sichtbare Anstrengung entspannt auf einem Zweirad und fuhr den Berg runter. Für mich sah das einfach unmöglich aus. Überrascht hielt ich an und fragte mich, wie es geht, dass das Rad nicht umkippt. Dann traute ich mich, das Kind zu fragen: Wie machst du es, dass du nicht hinfällst? Darauf sagte das Kind: Das ist ein Geheimnis. Abends, als ich immer noch verwirrt wegen diesem Zweirad war, erklärten sie mir dann, dass das ein Fahrrad gewesen sei.“

Gabriel García Márquez / Inan Özdemir

,

Bernard Hinault: „Ich werde mit Amstrong nie ein Bier trinken“

Bernard Hinault ist eines der größten Sportidole Frankreichs und auch mit 63 Jahren geradlinig und angriffslustig wie eh und je. Ein Gespräch über alte Krieger, faule Talente und Doping.

Interview: Alexis Menuge

Monsieur Hinault, Sie haben fünfmal die Tour de France gewonnen. Der letzte Sieg liegt inzwischen über 30 Jahre zurück. Verzeihen Sie uns die plumpe Frage, aber tun Ihnen nicht die Knochen weh, wenn Sie morgens aufstehen?

Ich weiß nicht, was Schmerzen sind und hatte noch nie Probleme mit meinem Körper. Alles gut. (klopft mit den Fingerknöcheln auf den Tisch)

Als Aktiver waren Sie bekannt und auch gefürchtet für Ihre Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. Sind Sie sanfter geworden?

Wenn ich etwas zu sagen habe, dann bin ich knallhart. Ich habe keine Angst davor, die Wahrheit auszusprechen. Was das betrifft, bin ich immer noch der Gleiche, nur ein bisschen älter. (schmunzelt)

Vor 40 Jahren nahmen Sie erstmals an der Tour teil – und feierten gleich den Gesamtsieg.

Einige Wochen zuvor hatte ich die Spanien-Rundfahrt gewonnen. Auch bei der ersten Teilnahme. Die Tour de France damals war so etwas wie ein Selbstversuch für mich. Dass es hart werden würde, wusste ich und auch, dass ich es schaffen kann. Zumindest in der Theorie hatten wir es so geplant. An die Tour muss man sich Schritt für Schritt herantasten, erst andere Rennen gewinnen, Geduld haben.

Sieben Jahre später, 1985, gewannen Sie die Tour zum fünften und letzten Mal. Allerdings hatten Sie ein Handicap…

Ich hatte mir die Nase gebrochen, allerdings sehr weit oben, sodass meine Atmung nicht beeinträchtigt war. Es war kein großes Problem, aber eben auch nicht immer einfach. Am höchsten Berg habe ich gelitten wie ein Tier. Aber dann sagte ich mir: „Jetzt zeige ich euch, wer hier der Patron ist.“

Rud Völler

Es gibt nur einen...

Er ist eine der größten Figuren des deutschen Fußballs, doch Rudi Völler sieht sich nicht als Legende. Das Interview mit ihm, der Gastbeitrag von Waldemar Hartmann, Interviews mit Horst Hrubesch, Moritz Fürste und Co. sowie die 10 größten Sportlegenden der Geschichte in der 21. Ausgabe von SOCRATES. Gleich hier klicken und die Ausgabe bestellen.

Ein Jahr später beendeten Sie Ihre Karriere, mit erst 32 Jahren. Warum sind Sie nicht weitergefahren und haben versucht, die Tour ein sechstes Mal zu gewinnen und damit alleiniger Rekordsieger zu werden?

Ich hatte mir die Entscheidung reiflich überlegt und bereitete mich schon eine gewisse Zeit auf das Danach vor. Schon einen Tag nach meinem Karriereende wusste ich genau, was ich zu tun hatte. Es gab da keine Leere, nicht einen einzigen Tag.Es fiel mir nicht schwer loszulassen. Dementsprechend konnte ich das letzte Jahre als Profi in den vollen Zügen genießen, auch wenn ich die Tour nicht mehr gewann.

Was haben Sie seit dem Karriereende konkret gemacht?

Bis 2006 habe ich auf meinem Bauernhof gearbeitet. Glauben Sie mir, auch da musste ich jeden Tag darum kämpfen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Und dann engagiere ich mich immer noch bei der Tour de France, helfe in der Organisation mit. Das ist zwar ungeheuer anstrengend, bereitet mir aber immer noch Freude.

Warum sind Sie nicht Trainer geworden?

Ich war sogar als Trainer beim französischen Verband, aber nur ganz kurz. Ein junger Fahrer meinte mal zu mir: „Hätte ich gewusst, dass ich nur Ersatz bin, wäre ich gar nicht gekommen.“ Daraufhin habe ich ihn gefragt, ob er das ernst meine. Und das tat er wirklich. Da dachte ich mir, dass es doch viel sinnvoller wäre, Zeit mit meiner Frau zu verbringen als mit solchen Leuten. Und wäre ich wirklich Trainer geworden, glaube ich nicht, dass es die jungen Radfahrer lange mit mir ausgehalten hätten.(lacht)

Kommt heute manchmal ein junger Fahrer auf Sie zu und bittet um Rat?

Das kann passieren, aber es ist nicht oft der Fall. Mittlerweile haben sie alle ihre eigenen Manager, die sich um alles kümmern. Es ist auch nicht meine Aufgabe, auf junge Talente zuzugehen, aber wenn sie was von mir wissen wollen, stehe ich selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Ein Austausch bringt einen immer weiter.

Ein Themenwechsel, Monsieur Hinault: Wie stehen Sie zu Lance Armstrong?

Er hat dem Radsport zweifelsohne einen immensen Schaden zugefügt. Er hat nicht nur gedopt, er hat auch jahrelang gelogen.Mit ihm werde ich nie ein Bier trinken gehen, auch weil er sich nie für seine gravierenden Fehler entschuldigt hat.

Armstrong hat immer gesagt, es sei schlichtweg unmöglich, die Tour ohne Doping zu gewinnen.

Das stimmt überhaupt nicht. Er hat nur nicht verstanden, dass es auch ohne geht. Er hat alle angeklagt, aber das war ja peinlich.

Würden Sie ihm noch eine Chance geben?

Auf keinen Fall. Er hat unseren Sport verschmutzt. Man muss ihm alle Siege aberkennen.

Ist der Radsport heute wieder sauberer?

Es gibt unheimlich viele Kontrollen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der Radsport eine der saubersten Sportarten überhaupt ist. Das Gegenteil zu behaupten, ist Unfug. Schauen Sie sich bloß an, was vor ein paar Monaten bei der Fifa passiert ist, nur um ein Beispiel zu nennen – und es gibt viele andere.

Sie sind während Ihrer Laufbahn mit Doping konfrontiert worden.

Mein erster Konkurrent auf der Tour, Michel Pollentier, hatte falschen Urin unter seinem Arm versteckt. Andere verbargen ihn unter dem Oberschenkel. Aber warum hätte ich dopen sollen? Was hätte es mir gebracht? Ich persönlich war von A bis Z sauber.

Sie wurden in der Szene „Dachs“ genannt. Warum?

Der Spitzname kam von einem französischen Journalisten und danach haben die Rennfahrer das untereinander weitergeben. Der Name blieb hängen. Bis heute werde ich in meiner Heimat so genannt. Der Dachs gilt als angriffslustig, das passt doch perfekt zu mir. (lacht)

Das Socrates-WM-Gewinnspiel

Beantworte die Preisfrage und gewinne mit etwas Glück einen von fünf tollen Preisen! Hier klicken.

Haben Sie während Ihrer Laufbahn alles dem Radsport untergeordnet?

Soweit ich konnte. Mit meinem damaligen Trainer, Cyrille Guimard, hatte ich immer wieder Meinungsverschiedenheiten, weil er mir Sachen verboten hat. Ich durfte zum Beispiel keinen Rotwein trinken oder ein schönes Stück Fleisch essen, dabei war das für mich ein Hochgenuss. Ich habe mich aber mit meinem Temperament durchgesetzt. Wenn man eine schöne Mahlzeit genießt, kann man anschließend das Rennen noch mehr genießen und ein besseres Ergebnis erzielen.

Wer war damals Ihr ärgster Konkurrent?

Der Konstanteste war der Niederländer Joop Zoetemelk. Er war ein Krieger. Er war körperlich zwar nicht ganz auf meiner Höhe, hat aber nie aufgegeben.Wir haben uns immer harte Zweikämpfe geliefert, was unheimlich viel Spaß gemacht hat.

Seit Ihrem letzten Sieg hat kein Franzose mehr die Tour gewonnen. Noch zwei Jahre länger liegt der Erfolg von Yannick Noah bei den French Open der Tennisprofis zurück. Was ist los mit den französischen Einzelsportlern?

Ich finde es wirklich bedauerlich, dass das schon so lange her ist. Offenbar fehlen uns diese Ausnahmesportler. Für meinen Geschmackist diese gewisse Mentalität, über sich hinauswachsen zu wollen, nur selten vorhanden. Und es mangelt am Temperament.Das kann und muss anders werden, sonst können wir noch lange warten. Unsere heutigen Profi-Sportler sind irgendwie blockiert.

Stimmt die Geschichte, dass Sie als Schüler täglich 20 Kilometer Rad gefahren sind?

Absolut. Zehn Kilometer hin und zehn Kilometer zurück. Manchmal war ich so motiviert, dass ich mit den Lastwagen um die Wette gefahren bin. Das spornte mich mächtig an und ich war immer mindestens so schnell wie die LKW. Das war eine Art von Training, das mir sehr viel gebracht hat.

Woher kam Ihr großer Ehrgeiz, Ihre Gewinnermentalität?

Ich bin mit dieser Gabe auf die Welt gekommen. Als Erster ins Ziel zu kommen, bereitet solche Glücksgefühle! Ich habe hart gearbeitet und wurde dafür belohnt.

Hatten Sie als Kind den Traum, Radprofi zu werden?

Nicht unbedingt, aber mir erschien es besser, als Radprofi Karriere zu machen, als jeden Tag am Fließband zu stehen. Das ist nicht das gleiche Leben.

Was ist wichtiger: Beine oder Kopf?

Ohne den Kopf kann man nichts erreichen. Im Wettkampf zählt erst der Kopf und dann kommt der körperliche Aspekt dazu.

Wie hat sich der Sport und wie hat sich die Tour seit Ihrer Zeit verändert?

Mittlerweile gibt es bei der Tour de France nur noch eine Sache, die wichtig ist: Es wird nur noch auf den letzten Metern alles gegeben, um eine Etappe für sich zu entscheiden.Früher hat man 80 Kilometer vor dem Ziel richtig attackiert. Das gibt es heute nicht mehr. Das bedauere ich.

Was ist rückblickend für Sie das Schönste an Ihrer Karriere?

Dass ich einfach zwölf Jahre lang auf dem höchsten Niveau Radrennfahrer sein durfte. Es war eine herrliche Zeit, die mich entscheidend geprägt hat. Ein besonderes Rennen zu nennen, würde bedeuten, dass mir andere weniger bedeutet oder gelangweilt hätten, was überhaupt nicht der Fall war. Egal ob bei der Tour de France oder beim kleinsten Rennen – ich hatte immer den gleichen Ehrgeiz und die gleiche Motivation zu gewinnen.

Herr Hinault, wer gewinnt die Tour 2018?

Es sind einige Fahrer, die den Gesamtsieg anvisieren können: Vincenzo Nibalikann eine zweite Tour holen, Nairo Quintanawird sicherlich bis zum Schluss im Rennen sein, sowie auch der Australier Richie Porte, der bei der Tour 2017 durch einen brutalen Sturz das Rennen aufgeben musste. Aus französischer Sicht wird Romain Bardetversuchen, die Farben der Grande Nation würdig zu vertreten. Ich bin gespannt.

Möchten Sie die Ausgabe bestellenHier klicken

Sind Sie an einem Abo interessiert? Hier klicken

Oder sehen Sie unter mykiosk.de nach, wo es Socrates in Ihrer Nähe im Handel gibt.